Handy des toten Fabian ausgewertet – Was fanden die Ermittler WIRKLICH?
Handy des toten Fabian ausgewertet – Was fanden die Ermittler WIRKLICH?
Der Fund einer Kinderleiche stellt die Ermittlungen in Güstrow auf den Kopf. Im Vermisstenfall Fabian war die Polizei zuvor anderen Spuren nachgegangen.Update vom 14. Oktober, 22 Uhr:Nachdem der vermisste Fabian tot aufgefunden wurde, arbeiten die Ermittler mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls. Die Polizei untersucht jetzt das Mobiltelefon des Achtjährigen aus Güstrow, wie dieBildmeldet. Durch die Analyse des Geräts wollen die Beamten herausfinden, wer zuletzt mit dem Jungen in Verbindung stand.
Gleichzeitig setzen die Ermittler auf mehreren Ebenen an: Fährtenhunde sind im Einsatz, Angehörige werden befragt und die Rechtsmediziner arbeiten an der Aufklärung der Todesumstände. Am Fundort der Leiche herrscht Zeitdruck wegen der Wetterlage. Der Polizeisprecher erklärte: „Die starke Witterung hat Einflüsse auf das Spurenmaterial, deshalb soll die Arbeit am Fundort heute abgeschlossen werden. Nach persönlichen Gegenständen wird nicht konkret gesucht, aber natürlich generell nach allem, was nicht dorthin gehört.“Update vom 14. Oktober, 19:01 Uhr:Nach dem Fund einer Kinderleiche, bei der es sich nach aktuellen Informationen der Polizei vermutlich um den vermissten Fabian handelt, zeigte sich der Bürgermeister von Güstrow, Sascha Zimmermann (FDP), tief betroffen. In einer Mitteilung des Bürgermeisters heißt es: „Die Güstrower sind entsetzt, fassungslos und traurig.“ Er denke an die Familie und die Angehörigen. „Den Einsatzkräften und allen Helfern danke ich für ihre unermüdliche Suche. Güstrow muss jetzt zusammenhalten!“, fügte er hinzu.Viele Fragen zum Tod des Kindes bleiben weiterhin unbeantwortet, beispielsweise wie der Junge ums Leben kam. Bisher gibt es keine Verdächtigen. Die Ermittler haben noch keine Informationen über den Zustand der Leiche oder die genaue Situation am Fundort veröffentlicht. Unklar ist ebenfalls, wie die Kinderleiche an den abgelegenen Fundort gelangte und ob das Kind zu diesem Zeitpunkt noch am Leben war.Originalmeldung:Güstrow – Der Vermisstenfall um den achtjährigen Fabian aus Güstrow hat am Dienstag (14. Oktober) eine brisante Wendung genommen. Seit dem vorangegangenen Freitag (10. Oktober) galt der Junge als vermisst, die Polizei sah tagelang keine Hinweise auf eine Straftat oder einen Unglücksfall. Das änderte sich mit dem Fund einer Leiche.


Die erste konkretere Spur führte am Montagabend an einen See unweit des Wohnorts seiner Mutter. Dort hatten Leichenspürhunde angeschlagen. Gleichzeitig zu einer großen Suchaktion mit Tauchern im Inselsee wurde eine Kinderleiche dann am Dienstag in einem anderen Waldstück gefunden, weit vom See entfernt. Eine rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams steht zwar noch aus, dennoch gehen die Behörden davon aus, dass es sich um den vermissten Jungen handelt.Der Fundort liegt bei Klein Upahl, westlich von Zehna. Dahin hatte bis dato noch keine Spur geführt. Neben der Fährte am Inselsee hatten Hund zuvor lediglich an einer Bushaltestelle nahe dem Wohnort von Fabians Vater angeschlagen.„Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von einem Fremdverschulden auszugehen“, teilten Polizeipräsidium und Staatsanwaltschaft Rostock eingehend mit dem Leichenfund mit. Diese Wende bei den Ermittlungen stellt die Behörden nun vor weitere Fragen.Fabian aus Güstrow ist tot: Polizei geht von Verbrechen aus – Wende und viele Fragennach LeichenfundDie genauen Todesumstände, etwaige Verdächtige oder Theorien, all das muss noch geklärt werden. Auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA betonte die Staatsanwaltschaft am frühen Dienstagnachmittag, zuerst müsse die Auffindesituation überhaupt vollständig geprüft werden. Manche Medien hatten berichtet, der Leichnam sei verbrannt, was offiziell nicht bestätigt wurde.(moe)




