Spannung um die Straße von Hormus: Trumps ungewöhnlicher Hilferuf sorgt für Aufsehen…..
Seeschlacht um Hormus?:Trump bittet jetzt sogar China um Hilfe
US-Präsident Donald Trump trommelt die Verbündeten zusammen, damit die Straße von Hormus wieder passierbar wird
Washington (USA) – US-Präsident Donald Trump (79) verschärft im Streit mit dem Iran den Ton – und fordert Kriegsschiffe für die Straße von Hormus. Nach iranischen Angriffen auf die für den Ölhandel zentrale Passage drängt er andere Staaten zum Eingreifen.
„Die Länder der Welt, die Öl über die Straße von Hormus beziehen, müssen sich um diese Passage kümmern, und wir werden helfen – SEHR!“, schrieb Trump am Samstag auf seiner Plattform Truth Social. Trump hofft, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und weitere Staaten Kriegsschiffe in die Region schicken. Eine Anfrage von Reuters, welche Länder sich bereits dazu bereit erklärt hätten, ließ das Weiße Haus unbeantwortet.
US-Präsident Donald Trump hofft, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und weitere Staaten Kriegsschiffe in die Region schicken
Durch die Meerenge zwischen dem Iran und Oman fließt normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Erdöls und Flüssigerdgases. Die Route ist eine der wichtigsten Schlagadern für den globalen Energiehandel.
Trump kündigt hartes Vorgehen gegen Iran an
Gleichzeitig kündigte Trump ein unvermindert hartes militärisches Vorgehen der US-Streitkräfte gegen den Iran an. „In der Zwischenzeit werden die Vereinigten Staaten die Küste in Grund und Boden bomben und kontinuierlich iranische Boote und Schiffe aus dem Wasser schießen“, schrieb Trump weiter. Westliche Staaten haben ihre Militärpräsenz bereits im östlichen Mittelmeer verstärkt. Zuvor hatte am 2. März eine Drohne aus iranischer Produktion einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern getroffen.
Frankreich verlegt bereits Schiffe
Großbritannien prüfe zusätzliche Optionen für Einsätze am Golf, hatte Verteidigungsminister John Healey am Donnerstag erklärt. Die Regierung spreche mit Verbündeten über „eine Reihe von Optionen, um die Sicherheit der Schifffahrt in der Region zu gewährleisten“, teilte das britische Verteidigungsministerium am Samstag mit.
Die französische Marine verlegt etwa zwölf Schiffe, darunter ihren Flugzeugträgerverband, ins Mittelmeer, ins Rote Meer und möglicherweise in die Straße von Hormus. Regierungsvertretern zufolge hat Frankreich sich mit europäischen, asiatischen und arabischen Staaten beraten, um einen Plan für den Geleitschutz von Tankern zu erstellen.
Eine Beteiligung Deutschlands an der Mission hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bereits am Freitag ausgeschlossen.




