🚨 Zwangsräumung! Bürgergeld-Familie mit Kindern muss ausziehen
Vierköpfige Bürgergeld-Familie muss Wohnung räumen
Rostock – Nächste Veränderung bei Jasmin (21), ihrem Ehemann Maik (22) und den beiden gemeinsamen Kindern: Die vom Staat finanzierte Wohnung der vierköpfigen Familie muss geräumt werden.

Grund dafĂĽr ist, dass die Rostocker in einem Eltern-Kind-Heim wohnen, was nun dauerhaft zu ihrer Bleibe werden soll.
“Uns geht es da gut, ich habe nichts auszusetzen”, sagt Jasmin in der RTLZWEI-Sozialdoku “Hartz und herzlich”. Dennoch könne man in der Einrichtung “sehr schnell mit anderen Familien aneinandergeraten” oder bei einer möglichen Kindeswohlgefährdung auch schnell den Nachwuchs verlieren.
Dennoch sei es fĂĽr das seit drei Jahren verheiratete Paar die beste Option, da sie unter Dauerbeobachtung und -betreuung sind und weniger befĂĽrchten mĂĽssten, weitere Auflagen des Jugendamts zu erhalten.
In der Einrichtung haben sie zwar weiterhin auch gesetzliche Betreuer. Damit mĂĽssen sie aber auskommen. “Ich glaub, ganz ohne Betreuer werden die uns nicht leben lassen”, so Jasmin.
Selbst wenn sie irgendwann von Betreuern und Jugendamt “in Ruhe gelassen” werden sollten, “mĂĽssen wir immer damit rechnen, dass sie jederzeit vor der TĂĽr stehen könnten”.
Hartz und herzlich (RTLZWEI): Jasmin und Maik in ihrer eigenen Wohnung “nie glĂĽcklich” geworden

In ihrer Plattenbau-Wohnung im Rostocker Stadtteil GroĂź Klein sei die Familie nie so richtig angekommen. “Wir konnten nie glĂĽcklich werden oder als Familie leben, weil uns immer irgendjemand dazwischengefunkt hat.”
Nun also geht es dauerhaft ins Eltern-Kind-Heim, wo man sich schon häuslich eingerichtet hat. Da dort aber weniger Platz zur Verfügung steht, muss einiges aus der bisherigen Wohnung entsorgt werden. Eine teilweise schwere Entscheidung.
Und dann sind da noch die Pressemeldungen, von denen Jasmin und Maik genervt sind. “Sobald es heiĂźt, dass man Stress mit dem Amt hat, heiĂźt es: Kinder mĂĽssen weg”, kotzt die 21-Jährige innerlich, die schon mit 18 erstmals Mutter wurde und mehrere Fehlgeburten erlitten hatte.
Maik: “Wir hatten schon so viele Termine mit dem Amt gehabt. Uns wurden nicht die Kinder weggenommen, sondern das waren Ă„mtergespräche, wo wir positiv gelobt wurden.”




